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 FC St. Pauli

 


 
HISTORIE
 
1979 - 1988
Aus dem Jammertal zur Fahrstuhlmannschaft
 
Nach dem Lizenzentzug musste am Millerntor etwas passieren. Zunächst traten Ernst Schacht und Max Uhlig zurück, Wolfgang Kreikenbohm wurde Präsident, Otto Paulick und Hans-Georg Rektor als Vize gewählt. Der Neuaufbau konnte beginnen.
 
1979/80
Beim FC St. Pauli war zu der Zeit viel Provisorium: Ein zusammen gewürfelter Haufen aus A-Jugendlichen und Amateurkickern bildete zunächst die Mannschaft, die von Liga-Obmann Werner Prokopp trainiert wurde. In klapprigen Kleinbussen, die von den Spielern teils selbst gelenkt wurden, reiste man zu Auswärtsspielen. Auch fianzierten Fans öfters die Anreise, indem sie dafür bezahlten, dass sie im "Mannschaftsbus" mitfahren durften.
Im Herbst 1979 übergab Prokopp sein Traineramt an Kuno Böge, der zuvor Holstein Kiel in der 2.Liga gecoacht hatte. Etliche Niederlagen ließen die Saison aber zu einer Nerven aufreibenden werden, erst Mitte April stand der Klassenerhalt fest. Der überragende Neuzugang Uwe Mackensen sicherte beim 4:2-Sieg über Salzgitter ein weiteres Oberligajahr.

1980/81
Joachim Philpkowski wechselte von Barmbek-Uhlenhorst ans Millerntor und schlug als Stürmer auf der linken Außenbahn wie eine Bombe ein. Neben Karp und Rietzke kam Volker Ippig als dritter Torhüter dazu, der im April mit der A-Jugend ein Freundschaftsspiel am Millerntor austrug. Gegner war die von Jupp Derwall trainierte Nationalmannschaft.
Nach dem 10. Platz im Vorjahr sicherte man sich nun die Meisterschaft mit 68:28 Toren und 50:18 Punkten vor Werder Bremen. Doch der Aufstieg blieb dem FC St. Pauli auf Grund der Einführung der eingleisigen 2.Bundesliga verwehrt.
Immerhin erreichte das Miellerntor-Team das Finale um die Deutsche Amateurmeisterschaft. Doch ging das Endspiel in Köln gegen die Amateure des heimischen 1. FC mit 0:2 verloren.

1981/82
Mit den Zweitliga-Absteigern Holstein Kiel, Göttingen 05, dem VFB Oldenburg sowie dem OSV Hannover hatte St. Pauli harte Konkurrenz bekommen. Trainer Böge verließ den Verein nach der Winterpause und Ersatz-Keeper Michael Lorkowski übernahm das Traineramt. Mit ihm wurde der Club am Saisonende Sechster.

1982/83
Ein erneuter Umbruch stand bevor. Ältere Spieler wie Walter Frosch wechselten u.a. zu Altona 93. Hinzu kamen junge Kicker wie Stefan Studer und Michael Dahms. Um die Routiniers Jens-Peter Box und Uwe Mackensen baute Lorkowski ein neues Team auf, welches im Laufe der nächsten Jahre für Furore sorgen sollte.
Als Entschädigung für den entgangenen Aufstieg als Oberligameister von 1981 spendierte der DFB eine Reise nach Afrika. In deren Rahmen kickten die Braun-Weißen in Kenia, Tansania und Somalia. Am Saisonende erreichte das junge Überraschungsteam mit 12 Punkten Vorsprung souverän die Meisterschaft, doch in der Aufstiegsrunde wurde deutlich, das die jungen Hüpfer (das Durchschnittsalter der Mannschaft betrug 22,3 Jahre) überfordert waren. So gingen alle drei Auswärtspartien verloren. So stand ein weiteres Jahr in der Oberliga Nord an.

1983/84
Daheim feierte der FC berauschende Siege. Auswärts dagegen offenbarte man stets eine unerklärliche Schwäche. Erst in der Rückrunde gab es beim späteren Meister Werder Bremen einen sensationellen 7:0-Erfolg. Als Tabellenzweiter nahm der FC St. Pauli gemeinsam mit dem SV Lurup an der anstehenden Aufstiegsrunde teil. Am Ende stieg die Lorkowski-Elf in die 2.Liga auf.

1984/85
Nach einer peinlichen 1:5-Klatsche am Millerntor stand der FC am 5.Spieltag auf einem deprimierenden 18.Tabellenplatz. Nach der 3:1-Pleite in Homburg ging es sogar auf den vorletzten Rang der 20 Vereine umfassenden Liga. So wurden Didi Demuth und Peter Nogly kurzerhand ans Millerntor geholt Beide trumpften in ihrem ersten Spiel gemeinsam mit dem von Werder gekommenen Matthias Ruländer groß auf, St. Pauli gewann 3:0 gegen Darmstadt 98. Fünf Tage zuvor wählte die Mitgliederversammlung Heinz Weisener als Vize ins Präsidium des FC St. Pauli.
Kaum ein Spieltag verging, an dem die Kiezkicker nicht im Tabellenkeller dümpelten. Am Ende reichte es nicht. Ein Punkt und zehn Treffer trennte die Braun-Weißen vom rettenden 16.Platz. Der FC St. Pauli musste nach nur einem Jahr wieder in die Oberliga zurück.

1985/86
Nach dem Abstieg aus der 2.Liga blieben die Fans dem Club treu. Der Schnitt von 4000 Zuschauer aus der abgelaufenen Saison wurde beinahe gehalten. Die Mannschaft stand nach der Hinrunde hinter Oldenburg ganz oben und so blieb es auch bis kurz vor Schluss. Nach einem 1:0-Erfolg über den alten Rivalen Altona 93 übernahm der FC die Tabellenspitze und wurde souverän Meister.
In der Aufstiegsrunde waren Vereine wie Charlottenburg und Schöppingen keine ernsthaften Gegner. Das vorletzte Gruppenspiel gegen Rot-Weiß Essen brachte die Vorentscheidung: Didi Demuth, Andre Golke und Jürgen Gronau erzielten die Treffer zum souveränen 3:0-Sieg. Als Sieger der Nord-Gruppe war man zurück in der 2.Bundesliga.

1986/87
Michael Lorkowski wechselte zu Holstein Kiel, sein Nachfolger hieß Willi Reimann – bislang Trainer bei Altona 93. Bereits im ersten Saisonspiel wurde beim 4:2-Sieg über Meisterschaftsfovoriten Saarbrücken deutlich, dass der Aufsteiger durchaus zu bestehen wusste. Franz Gerber kehrte zum zweiten Mal ans Millerntor zurück und wusste trotz seiner 33 Jahre zu überzeugen.
In der ersten DFB-Pokalrunde siegte die Reimann-Elf sensationell beim VfL Bochum mit 2:1. Nach dem Aus in der 3.Runde gegen den Hamburger SV bewahrheitete sich der Spruch, dass „die Mannschaft sich nun voll auf die Liga konzentrieren kann“. Denn danach gab es eine Serie von 12 ungeschlagenen Spielen. Am Ende fand ein überraschender 3.Platz Eintrag in die Fußballstatistik. Die Relegation gegen den Drittletzten der 1.Liga Homburg, ging dann aber leider verloren (1:3, 2:1), sodass eine weitere Saison als Zweitligist anstand. Allerdings wäre der Aufstieg mehr als überraschend und vielleicht auch zu früh gewesen.

1987/88
"Der 29.Mai 1988. Es ist 15.30 Uhr. Der entscheidende Tag. Die entscheidende Minute. St. Pauli spielt in Ulm die 38. Und letzte Partie der Saison. Einen Punkt brauchen die Schulte-Männer – dann sind sie drin. Aber sie wollen zwei. Wollen auf Nummer sicher gehen. Also stürmen sie. So, wie es Helmut Schulte im Hotel „Stern“ angesagt hatte: ‘Männer, nicht verkriechen. Stürmt! Schießt! Habt Mut! Ich weiß es – wir steigen auf!‘.
Also, 15.30 Uhr. Einer hat genau zugehört. Dirk Zander. Jetzt um 15.30 Uhr, das ist seine Minute. Andre Golke spielt ihn frei, Zander jagt durchs Mittelfeld, sieht die günstige Schussposition, sieht die Lücke. Zieht aus 25 Metrn volley ab. Ein Schuss, ein Strich – was für ein Tor! In den oberen Torwinkel schlägt der Ball – die Führung, der Sieg, der Aufstieg!"

So beschreiben Uwe Dulias und Michael Schickel in ihrem 1989 erschienen Buch "1:0 am Millerntor – Der FC St. Pauli: Die Fans und ihre Mannschaft", den zweiten Aufstieg der Kiezkicker in die höchste deutsche Spielklasse. Nach dem Abstieg 1978 und dem späteren Lizenzentzug, all den Jahren zwischen Ober- und Zweiter Liga mit den vielen verlorenen Aufstiegsspielen, - endlich hatte der Fußballgott ein Einsehen und ließ die Jungs vom Millerntor wieder mit den Großen spielen. Als Tabellenzweiter war man gemeinsam mit den Stuttgarter Kickers aufgestiegen und die Jubelorgien dauerten mehrere Tagen.

Mehr ist zu dieser Saison eigentlich nicht zu sagen... Mitte November 1988 hatte Coach Reimann den Kiez verlassen und wechselte zum Lokalrivalen in den Volkspark. Helmut Schulte, bislang Co-Trainer übernahm den Job.
Bereits am vorletzten Spieltag war der Aufstieg eigentlich schon in trockenen Tüchern. Durch Treffer von Dirk Zander und Hansi Bargfrede wurde Rot-Weiß Oberhausen mit 2:0 besiegt. Nur ein Punkt im letzten Spiel in Ulm und alles wäre hundertprozentig! Diese Aussicht veranlasste die St. Pauli-Fans zu einem Autokorso samt Hupkonzert und etlichen vorgezogenen improvisierten Aufstiegsfeierlichkeiten in diversen Kneipen rund ums Millerntor. Der Rest ist Geschichte.

>>>1988 - 1991<<<

 

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