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 FC St. Pauli

 


 
HISTORIE
 
1974 - 1979
Aufstieg, Klassenerhalt, Aufstieg, Abstieg, Lizenzentzug...
 
Nach elf Jahren Regionalliga ging es 1974 endlich in den "bezahlten" Fußball, 1977 gelang sogar der Aufstieg in die Bundesliga. Es folgte der direkte Wiederabstieg und nur ein Jahr später der Lizenzentzug.

1974/75
Kurz vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft 1974 im eigenen Land, schaffte der FC St. Pauli gemeinsam mit Eintracht Braunschweig den Aufstieg aus der Regionalliga Nord.
Drei Tage vor Weihnachten wurde der VfL Wolfsburg am Millerntor mit 10:2 abgefertigt, - dem höchsten Heimsieg der Vereinsgeschichte in einem Pflichtspiel nach 1945. Als Aufsteiger schloss der FC St. Pauli die Saison 74/75 überraschend als Tabellendritter hinter Meister Hannover 96 und Uerdingen ab, fast hätte es zum Durchmarsch gereicht.

1975/76
Wieder einmal bewahrheitete sich das Sprichwort, dass das Zweite Jahr immer das schwerste ist, denn nur mit Mühe und Not wurde in der folgenden Spielzeit der Abstieg verhindert. Am Ende der Saison 1975/76 stand der FC auf einem unbefriedigenden 14.Tabellenplatz in der 20 Teams umfassenden 2.Liga, doch war das wichtigste Vereinsziel erreicht: Der Klassenerhalt.
Vereine wie Spandauer SV, DJK Gütersloh, Wacker 04 Berlin oder auch die SpVgg Erkenschwick hießen die damaligen Gegner, die man in der Tabelle hinter sich ließ. Zwar hatte die Millerntor-Elf mit 70 Toren annähernd so viele Treffer erzielt, wie die Mannschaften im oberen Tabellendrittel, nur hatte sie dabei leider auch 82 Gegentreffer kassiert. Zu den Aufsteigern zählten damals zwei Borussen-Teams; TeBe Berlin und die Dortmunder, die sich in den Relegationsspielen gegen den 1FC Nürnberg durchsetzten.

1976/77
Nachdem Uli Hoeneß im Sommer einen nicht gänzlich unbedeutenden Elfmeter in den Belgrader Nachthimmel bugsiert hatte, stand für die Millerntor-Elf die dritte Zweit-Liga-Saison an und sie sollte großes bringen: Den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die 1.Liga!
19 Siege, 16 Remis und nur drei Niederlagen standen am Ende zu Buche. Doch ausschlaggebend für die Platzierungen an der Spitze, war eine Serie von 27 (!) ungeschlagenen Spielen. Der Start verlief allerdings nicht nach Maß: Einer 0:1-Niederlage in Wuppertal folgten gleich vier Unentschieden, bevor Anfang September Alemannia Aachen am Millerntor mit 3:1 bezwungen wurde. Fortan gewann die Elf von Neu-Trainer Diethelm Ferner alle Heimspiele, bis zum 2.Weihnachtsfeiertag, als es (wieder einmal) gegen Wuppertal ging. 2:2-Remis trennte man sich vom WSV. Nur in Bielefeld und Herne verlor der FC in dieser Saison und am 7.Mai 1977 schoss Niels Tune-Hansen mit seinem 1:0-Siegtreffer beim SC Herford die Kiezkicker zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga.

1977/78
Die Erwartungen waren teilweise riesig bis absolut irreal, und nach dem ersten Spiel gab es durch einen 3:1-Sieg über Werder Bremen (Tore 2x Demuth, Gerber) weiteren Nährboden für alle Phantasten. Schnell wurde die Ferner-Elf allerdings wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, denn der FC Bayern gab sich am 2.Spieltag beim 4:2 (Tune-Hansen, Gerber) keine Blöße.
Zuhause unterlag man Braunschweig knapp (0:1) und in Saarbrücken sogar mit 0:4, bevor gegen Schalke immerhin ein Unentschieden (1:1, Neumann) geholt wurde. Danach kam das absolute Saisonhighlight, welches bis heute unvergessen ist: Am 3.September gelang der legendäre 2:0-Auswärtserfolg beim HSV. Franz Gerber und Wolfgang Kulka gingen mit ihren Treffern in die braun-weiße Geschichte ein und ein kleiner elfjähriger Steppke erklärte seinem Vater anschließend: "Papa, nächste Woche geh‘ ich aber zu den Braun-Weißen", was zu erheblichen innerfamiliärer Differenzen führte...

Eine Woche später vergeigte man das Heimspiel gegen Dortmund auf geradezu groteske Art und Weise: Lagen die Kiezkicker bereits zur Pause 0:3 hinten, so markierte Erwin Kostedde kurz nach dem Wiederbeginn innerhalb von 50 Sekunden zwei weitere Treffer für die Schwarz-Gelben. Neumann, Höfert und Kulka verkürzten noch auf 3:5, bevor Vöge den Endstand herstellte.
Bei Gladbach verlor man knapp mit 1:2 (Gerber), am 9.Spieltag gelang durch einen "lupenreinen Hattrick" von Franz Gerber ein glatter 3:0-Sieg. Zweimal Kulka und Feilzer trafen bei der 3:4-Niederlage beim MSV Duisburg, bevor es gegen 1860 wieder einen Sieg zu bejubeln gab. Neumann, Gerber und zweimal Höfert markierten die Treffer zum 4:1-Erfolg.

In den verbleibenden sechs Partien der Hinrunde gab es nur einen Sieg (2:1 gegen Düsseldorf, Oswald, Sturz) und lediglich ein 1:1 (Gerber) gegen den VfL Bochum. Die Spiele gegen Frankfurt, Kaiserslautern, Stuttgart und Köln gingen allesamt verloren.

Die Rückrunde begann im Dezember mit einer deutlichen 0:4-Niederlage in Bremen, gegen die Bayern gelang immerhin ein torloses Remis. Im Januar 1978 setzte es nur Niederlagen: 0:2 in Braunschweig, 1:3 gegen Saarbrücken, 1:4 bei Schalke und das Derby ging mit 2:3 an die Rautenträger. Im zweiten Monat des Jahres reichte es zunächst für ein 1:1 in Dortmund (Gerber), dann setzte sich die Negativserie fort: Die Hertha revanchierte sich für die Hinspielpleite mit einem deftigen 5:0-Sieg, gegen den MSV gab es nur ein 2:2 (Demuth, Beverungen) und bei 1860 verlor man mit 1:4 (Frosch).

In den verbleibenden sechs Saisonspielen gab es neben dem tollen 5:3 über Eintracht Frankfurt (Beverungen, 2x Sturz, Oswald und Gerber waren die Torschützen), nur noch das 1:1 gegen den VfB Stuttgart, - die restlichen Begegnungen waren nicht von Erfolg gekrönt. In Kaiserslautern 1:2-Niederlage (Milardovic), 0:4 in Bochum, und 1:3 bei Fortuna Düsseldorf. Mit der 0:5-Heimspielpleite gegen den Meister 1.FC Köln endete das "Abenteuer Bundesliga" für die Millerntor-Elf nach nur einer Saison.

1978/79
Nach dem Abstieg aus der Bundesliga erreichte der FC St. Pauli am Ende der 2.Liga-Saison immerhin den 6.Tabellenplatz, dennoch mussten die Braun-Weißen nach dem Lizenzentzug in der Amateur-Oberliga-Nord antreten.

>>>1979 - 1988<<<

 

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